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Nordbayerische U15 EM in Höchberg

Foto: Qualifiziert für die „Bayerische“ (von links): Sebastian Birk, Maxim Koserog und Valentin Koserog

 

Nordbayerische Einzelmeisterschaften der MU15 in Höchberg

Die Starter aus Bamberg und Naisa holen Gold und Silber

Höchberg - Bei den nordbayerischen Einzelmeisterschaften der männlichen Jugend U15 kämpften etwa einhundert Nachwuchsjudokas aus vier Bezirken  um die Qualifikation für die Bayerischen Einzelmeisterschaften am kommenden Wochenende in Eichstätt.
Aus dem Bamberger Raum konnten sich drei Judokas mit einem ersten, einem zweiten und einem fünften Platz qualifizieren. Den ersten Platz erkämpfte sich Maxim Koserog vom Post-SV Bamberg in der Gewichtsklasse -37 kg. Er gewann die erste Begegnung gegen Matthias Kauper aus Hof mit Haltegriff und punktete auch gegen Frank Roth vom TSV Marktheidenfeld vorzeitig durch eine Beintechnik (Ko-soto-gake). Im Halbfinale ging er wiederum vorzeitig durch eine Haltegrifftechnik (Sankaku) als Sieger von der Matte. Erst im Finale gegen Yusuf Sat vom JC Münchberg konnte er innerhalb der regulären Kampfzeit keine Wertung erzielen. Hier präsentierte er sich aber in der Verlängerung als der angriffslustigere Kämpfer und gewann so durch eine Passivitätsverwarnung seines Kontrahenten.
Auch der Starter des Judo Club Naisa, Sebastian Birk (-66 kg), zeigte von Anfang an eine sehr gute Leistung. Er gewann nach Freilos gegen Liman Malte vom TV Marktheidenfeld durch einen Körperwurf (Tai-otoshi) mit Ippon. Auch im Halbfinale gegen Marco Völker vom JTC Sulzbach konnte er nach Waza-ari-Rückstand durch einen Bilderbuch-Konter (Ura-nage) vorzeitig punkten. Im Finale gegen Tim Schüller vom JC Münchberg, den er im Finale der Oberfränkischen Einzelmeisterschaften noch bezwungen hatte, wurde er dann gleich zu Beginn für einen nur halbherzigen Ansatz mit einer kampfentscheidenden Kontertechnik bestraft.
Vom Post-SV Bamberg ging in der Gewichtsklasse -60 kg noch Valentin Koserog an den Start. Er begann mit einem Auftaktsieg gegen Nataev Magamed vom JT Ansbach durch eine Wurftechnik und anschließenden Haltegriff und konnte auch die zweite Begegnung gegen Leander Donhauser vom JKC Kümmersbruck durch einen Schenkelwurf (Uchi-mata) schnell für sich entscheiden. Da er im Halbfinale in einen Armhebel geriet, traf er im kleinen Finale um Platz 3 erneut auf Magamed, gegen den er diesmal –wie so oft in dieser Konstellation- knapp unterlag. Mit Platz 5 in einer stark besetzten Klasse kann Koserog gleichwohl zuversichtlich der Bayerischen Einzelmeisterschaft entgegen sehen, wo die Karten bekanntlich völlig neu gemischt werden.
Die beiden Starter des JC Oberhaid, Maximilian Sperber (-66 kg), und Lukas Müller (-55 kg) schieden in den Vorkämpfen mit jeweils zwei Niederlagen aus.