50 Jahre - Judo in Oberfranken          Galerie

 

International Bremen Masters

Beim International Bremen Masters, das für die Junioren als erste Standortbestimmung im internationalen Vergleich gilt und an dem an zwei Tagen etwa 920 Judoka aus 21 Nationen am Start waren, erkämpften sich Timo Cavelius vom PTSV Hof in der Gewichtsklasse -73 kg den zweiten und Max Heyder vom ASV Naisa Ellerntal in der Gewichtsklasse -55 kg den dritten Platz.

Die beiden Oberfranken holten somit zwei von nur fünf Medaillen, die von den fünfundachtzig deutschen U21-Teilnehmern errungen wurden.

Timo Cavelius, der Sieger des vergangenen Jahres, zeigte eine beeindruckende Leistung und hatte nur im Finale Pech. In der Vorrunde besiegte er alle seine Gegner vorzeitig. Im Halbfinale traf er dann auf den amtierenden Japanischen Meister der U21. Nach rund eineinhalb Minuten gelang ihm eine Würgetechnik. Der Japaner schlug ab und besiegelte so den Finaleinzug. Dort dominierte Cavelius gegen Matthias Casse aus Belgien über weite Strecken des Kampfes das Geschehen. Mit zwei Shidos wurde der Belgier bestraft. Doch drei Sekunden vor dem Ende drehte der Sportler aus dem Beneluxstaat den Kampf. Mit einer Fußsichel beförderte er Cavelius auf den Rücken. So gewann Casse die Goldmedaille. Für Timo Cavelius blieb nach einem starken Turnier Silber.

 

Gekämpft bis zur letzten Sekunde hat Max Heyder. Er kämpfte sich in der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm nach einer Niederlage in der Haupt- souverän durch die Trostrunde. Im kleinen Finale gegen Magzhan Shashadin aus Kasachstan drehte er mit einer Außensichel Sekunden vor dem Ende den Kampf und freute sich über die Bronzemedaille.   

Richard Trautmann, Bundestrainer der männlichen U21, zeigte sich zufrieden: „Alle unsere Medaillengewinner haben tolle Kämpfe gezeigt. Dass wir uns trotz einiger Ausfälle im Team so verkauft haben ist ein sehr gutes Ergebnis“. Während Timo Cavelius im Mittelgewicht überzeugte, schaffte Max Heyder im Leichtgewicht den Sprung auf das Treppchen. Dabei hatte Richard Trautmann bei den Deutschen Meisterschaften in Frankfurt/Oder noch mahnend auf das höhere internationale Tempo in den unteren Gewichtsklassen hingewiesen. „Max ist einer der Sportler in Deutschland, der bei der Geschwindigkeit international mithalten kann. Dazu kam heute eine sehr gute kämpferische Leistung“, lobte Trautmann.

Für Timo Cavelius und Max Heyder ein toller Einstieg in die internationale Wettkampfsaison