50 Jahre - Judo in Oberfranken          Galerie

 

Pokalturniere

Ein Bericht von stv. Bezirksjugendleiter Gerhard Deyerling

Endlich war es soweit. Am Freitag, den 26.07.13, ging es nach München, genauer nach München-Unterhaching zur Generali Sportarena, um sich mit den Besten aus den bayerischen Bezirken zu messen. Die oberfränkischen Mannschaften, bestehend aus Kämpferinnen und Kämpfern der U 15, U 18 und U 21 waren beim Bayernpokal bzw. René-de-Smet-Pokal, gut aufgestellt, und hoch motiviert.

Die Auslosung ergab, dass sich im Pool die Mannschaften aus Unterfranken, München und Oberbayern befanden. Als erstes kämpften die Mädels gegen Unterfranken, die mit 12:7 besiegt werden konnten. Als nächstes stand die Begegnung gegen München an, die leider mit 6:13 verloren ging.

Beim Stande von 5:4 für die Mannschaft aus Oberbayern wurde die nächste Partie unterbrochen. Grund dafür waren die zwischenzeitlich aufgetretenen zahlreichen Verletzungen der Kämpferinnen aus allen Bezirken, welche hauptsächlich der großen Hitze in der Halle geschuldet waren. Selbst die oberfränkische Mannschaft war vom Verletzungspech verfolgt. So verletzten sich zwei Kämpferinnen so stark, dass sie in das nahegelegene Kinderkrankenhaus nach Harlaching gefahren werden mussten. Die eine Kämpferin konnte noch am gleichen Tag die Reise nach Hause antreten, während die andere Kämpferin über Nacht im Krankenhaus bleiben musste. Ihre Eltern konnten sie erst Tags darauf aus dem Krankenhaus in München abholen.

Die Entscheidung, sowohl den Bayern-Pokal als auch den René-de-Smet-Pokal abzubrechen, wurde von der Turnierleitung getroffen, nachdem der Einsatzleiter der Sanitäter erklärt hatte, die medizinische Versorgung nicht mehr gewährleisten zu können. Die Abbruchentscheidung ist aus Sicht der oberfränkischen Bezirksjugendleitung eine Vernünftige.

In diesem Zusammenhang möchte ich mich ausdrücklich bei Philipp Makeev (TS Kronach) bedanken, der sich sofort bereit erklärte, eine der beiden Kämpferinnen ins Krankenhaus zu begleiten, um dort solange auszuharren bis feststand, dass die Kämpferin die Nacht im Krankenhaus verbleiben muss. Bei der anderen Kämpferin war glücklicherweise die Mutter mit anwesend, die ihre Tochter betreute. Dafür ebenfalls vielen Dank.

Insgesamt boten die oberfränkischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein tolles Bild. Mit beherzten Kämpfen der Mädels und toller Unterstützung durch die Jungs. Die Bezirksjugendleitung, vertreten durch André und Gerhard, bedankt sich bei dem Betreuerteam, bestehend aus Leonie Petzoldt, Timo Cavelius, Marc-Kevin Kramer und Petra Deyerling sowie den Organisatoren im Hintergrund für die geleistete Unterstützung und hofft, nächstes Jahr ebenfalls auf ihre Mitarbeit und Teilnahme. Dank auch an die Eltern, die den weiten Weg nach München auf sich genommen haben.

Abschließend ist festzustellen, dass die Oberfranken zwei tolle Mannschaften haben, die sich im Bayerischen Judoverband nicht zu verstecken brauchen. Dafür Dank an alle Trainer und Betreuer in den oberfränkischen Vereinen für ihre geleistete Arbeit.

Für die Zukunft freut sich die Bezirksjugendleitung, wenn das Bezirksrandori und die angebotenen Lehrgänge intensiv genutzt werden, um im nächsten Jahr, dieses Mal in der Oberpfalz, wieder erfolgreich mitmischen zu können.

Gerhard Deyerling