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Back-to-School-Randori - Offenes Training zum Schuljahresempfang

Olympiastützpunkttrainer  Winston Gordon stellt sich im Norden Bayerns vor

Am 10. September, dem vorletzten Ferientag war es endlich soweit. Das ausgeschriebene "Back-To- School" Training wurde beim Post SV Bamberg durchgeführt und viele nordbayerische Athleten aus der Umgebung waren gekommen.

Nicht nur, um endlich nach sechswöchiger Pause wieder mal zu trainieren. Nein. Die Anwesenheit des im Frühsommer am Olympiastützpunkt München neu eingestellten dreimaligen Olympiastarters Winston Gordon lockte sie am vorletzten Ferientag nach Bamberg. Jeder wollte einen Blick auf den prominenten neuen Landestrainer werfen. Winston, der in seiner aktiven Zeit einmal für England die Commonwealth Games gewinnen konnte und bei den Spielen in Athen einen fünften Platz belegte, konnte die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen durch sein offenes Wesen schnell in den Bann ziehen. Die Sprache? Kein Problem. Zeigen und vorführen reichte aus und jeder verstand was er tun sollte. Und wenn's dann doch mal haperte, dann waren da ja noch die bayerischen Top-Athleten, wie Christopher Völk (Olympiastarter 2012), die gerne übersetzten und weiterhalfen. Ein bisschen Technik, ein bisschen Randori (Übungskampf) und schnell waren die zwei Stunden der ersten Trainingseinheit vorbei.

Aber so einfach wollten die Teilnehmer die Trainerschar nicht entlassen.

"Zeigt doch mal was von eurem Können!" Da ließ sich keiner lumpen. Den Abschluss bildete Winston Gordon. Er zeigte dem begeisterten Publikum einen Tomoe-Nage (Opferwurf) in Zeitlupe mit seinem persönlichen Abschluss: der jubelnde und strahlende Sieger.

Ah, und natürlich ganz wichtig: Autogramme. Jeder wollte eines haben. Und natürlich bekam auch jeder diesen Wunsch erfüllt.

Nach einer kurzen Pause ging es dann für die älteren Sportler weiter. Erneut gaben Winston, Chris und die Haderner Sportler einen Einblick in ihre Spezialtechniken im Stand oder Boden. Jeder zeigte einen Trick und natürlich konnten die anwesenden Teilnehmer diese auch gleich trainieren. Vielleicht war ja etwas dabei, was zukünftig auch in das eigene Wettkampfkonzept eingebaut werden kann. Etwas Randori, schnelle kurze Runden. Das kann auch anstrengend sein. Und auch hier waren zwei Stunden schnell vorbei.

Begeisterung auf allen Seiten. Gerne wieder. Der Weg hatte sich gelohnt. Am Ende gab es dann noch von allen Teilnehmern und Trainern ein großes und herzliches Dankeschön für Hendrik Schumacher, der durch sein Sponsoring diese Maßnahme möglich gemacht hatte.

Frauke Vortmann
BJV-Leistungssportreferentin