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News

Wahl zum Trainer des Jahres 2019

 

 

Auch dieses Jahr wurden fünf Trainer für Ihr besonderes Engagement im Judo in die Shortlist zur DJB/ JudoMagazin-Wahl zum -Trainer des Jahres - aufgenommen. Diese Auswahl des Deutschen Judo-Bundes ist eine hohe Ehre der namentlich Genannten. Sie spiegeln einen kleinen Teil der täglich erbrachten Leistungen auf und neben der Matte im Sinne des Judos wider.

Ein Trainer kommt aus Bayern

Yusuf Güngörmüs wurde Aufgrund seines außerordentlichen Engagements in zwei Judovereinen ausgewählt. Er beweist seit Jahrzehnten was Integration und Inklusion durch Judo bewegen kann. Bei den Sportfreunden Harteck stellt er seit über 30 Jahren die Weichen als Sportleiter und stellv. Abteilungsleiter, sowie Trainer von den Mini`s mit 3 Jahren bis zu den Senioren mit 70 Jahren. Judoka mit geistiger Behinderung (ID-Judoka) oder sehgeschädigte  Athletinnen und Athleten runden das Gesamtbild ab. „Wir sind eine Familie!“, so der Tenor der Judoka aus dem Norden. So stellen die Harteck-Hornets zwei Jugendligamannschaft mit einen Jugend -Mix auch von ID-Judoka und Para-Judoka. Die Erfolge im ID-Judo sind weltweit bekannt. Jeder Einzelne wird im Rahmen der Möglichkeiten gefördert. Das geht so weit, dass mit Arbeitgebern geredet und neue Jobs gesucht werden.

Ich möchte das zurückgeben was ich selbst erfahren habe

Yusuf Güngörmüs ist mit 8 Jahren, durch seine Eltern nach Deutschland gekommen. Er sprach zu dieser Zeit Zazaisch. Mit 14 Jahren wurde er bereits als Co-Trainer eingesetzt und mit 16 Jahren übernahm er wegen einem abrupten Trainerabganges die Verantwortung als Trainer und Teamchef der 2. Bundesliga der Sportfreunde Harteck München. 2006 wurde Herrn Güngörmüs für sein Engagement vom Bayerischen Judo-Verband der 2. Dan verliehen. Im gleichen Jahr gründete er die Judoabteilung SC Arcadia Messestadt München e.V.  und war dabei Gründungsmitglied des Mehrspartengesamtvereins.  Auch dort ist er erfolgreich als Trainer und Funktionär in einem sozialen Brennpunkt im Einsatz. „Es freut mich die Kinder in der freien Natur rumtoben zu sehen!“, so eine Aussage von dem Fachübungsleiter bei der jährlich stattfindenden Pfingstfreizeit.

Wert-Konzepte mehrfach prämiert

Auf ganz besondere Auszeichnungen dürfen die Sportfreunde Harteck -Judoabteilung besonders stolz sein. Die Landeshauptstadt München vergab dem Team mit und um Yusuf Güngörmüs zweimal den ersten und einmal den zweiten Platz für Integrations /Inklusionsarbeit mit den Themen „ Behinderung ist keine Hinderung“ und „Vielfalt als Chance“. Zusätzlich entwickelte er mit seinem Trainerteam Konzepte für die frühkindliche Judoförderung ab 3 Jahren und erarbeitete Hilfstrainerprogramme zur Förderung des Judo Trainernachwuchses. Als Prüfer hat er bereits tausende Judoka Ihre Gürtelprüfungen abgenommen.

Wir würden uns freuen wenn Ihr Yusuf Eure Stimme gibt:

https://www.judobund.de/aktuelles/trainer-des-jahres-2019/online-abstimmung/

Bild: René Weil; Text: Alwin Brenner, BJV Referent Inklusion & Integration

 

Judo-Spieletag in Marktredwitz

Bild und Bericht: Helmut Neugebauer

 

Lehrgang und Ranglistenehrung der U10 und U12

Ein Judo-Spieltag mit der Ranglistenehrung bildete den Abschluss der jährlichen Veranstaltungsserie für unsere Kinder der U 10 und U 12. Da zeitgleich auch das große Turnier in Eltmann stattfand, kamen leider nicht so viele Jungen und Mädchen, sondern „nur“ 28. Davon waren allein 19 vom Gastgeber JC Marktredwitz. Das tat dem Vergnügen jedoch keinen Abbruch, sondern sorgte dafür, dass die Veranstaltung ruhiger und vielleicht auch gewinnbringender ablief. Vordergründig war das Thema der erweiterte Stand-Boden-Übergang. Natürlich wurde aber auch gespielt, immerhin soll es ja ein Spieletag sein. Am Ende bekamen alle Teilnehmer eine Urkunde mit einem motivierenden Zitat von Jigoro Kano, unserem Gründervater.

Die Ranglistenersten erhielten entsprechend der Tradition eine weitere Urkunde, eine Medaille und ein Stofftier zum Umhängen!

Ranglistenerste wurden Johannes Röhling, Janis Löffler, Mika Limberg (alle JC Naisa) und Christian Dilsch (JC Münchberg)

Zweite Plätze belegten Marvin Gunzelmann (JC Naisa) sowie Jan Hannig und Rudolf Nerenberg (beide JC Marktredwitz).

Auf dritte Plätze kamen Marek Pilař und Julian Küspert (beide JC Marktredwitz).

Herzlichen Glückwunsch an Alle!!!!

 

 

Kinderlehrgang der U10 in Münchberg

Erster Judo-Spiele-Tag für die U 10

 

Der JC Münchberg war Gastgeber für den ersten Judo-Spiele-Tag der U 10 am 20. Oktober. Die Absicht war es, für die Jüngeren einen Lehrgang anzubieten, an dem die oft schon größeren, schwereren und technisch besseren U 12-Judokas nicht so dominieren. Aus verschiedenen Vereinen fanden sich 19 Mädchen und Jungen, die drei Trainingseinheiten tapfer durchhielten, wobei einige durchaus ihre Kraftreserven auspacken mussten. Die Anzahl sorgte aber auch für einen entspannteren Verlauf der Veranstaltung, und natürlich muss man beachten, dass die „Fahrdienste“ (Betreuer, Eltern) eine Woche nach der Bezirksmeisterschaft nicht immer Zeit oder Lust hatten, einen Sonntag zu opfern. Besonderer Dank gilt Yusuf Sat vom Gastgeberverein, der tatkräftig dafür sorgte, dass alles rund lief. Ebenfalls zu Dank verpflichtet waren die Anwesenden dem Catering-Team des JC Münchberg, das für die gewohnt sehr gute Verpflegung verantwortlich war und mit einer interessanten Nudelsoße in kulinarischer Hinsicht Akzente setzte.

Bericht: Helmut Neugebauer

Trainerassistentenlehrgang in Bad Staffelstein

Trainerassistentenlehrgang  in Bad Staffelstein am 27.10.2019

 

Gastgeber Hartmut Pfadenhauer vom TSV Staffelstein konnte immerhin sieben motivierte Jungen und Mädchen vom PSV Coburg und natürlich vom eigenen Verein zum diesjährigen Trainerassistentenlehrgang begrüßen. Das Wetter war typisches Herbstwetter und so war ein Tag auf der Judo-Matte eine willkommene Abwechslung. Lehrbeauftragter Helmut Neugebauer hatte sich auf einige Kernthemen beschränkt, z. B. sinnvolle Spiele auf der Judo-Matte, Fallübungen für Anfänger und Fortgeschrittene, Turnen und Akrobatik sowie sinnvolles Randori. Am Schluss ging es noch um die Planung eines gut strukturierten Trainings für verschiedene Zielgruppen und Faktoren, die die Gestaltung beeinflussen.

Bericht: Helmut Neugebauer

 

 

 

European Open in Tallinn - Max Heyder

Max Heyder erkämpft seine erste World Cup Medaille

Bei den European Open in Tallinn (ehemals World Cup) ging Max Heyder in der Gewichtsklasse bis 60 kg für das deutsche Team an den Start und erkämpfte sich in der Hauptstadt Estlands seine erste Medaille bei einem internationalen Turnier der Männer.

 

Insgesamt 322 Athleten aus 38 Ländern traten im kulturellen Zentrum des Landes in der Kalev Sports Hall an, um sich sportlich auf der Tatami zu messen. Darunter auch einige internationale Top-Athleten, die im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Tokio 2020 Qualifikationspunkte sammelten, so dass ein spannender Wettkampftag zu erwarten war.

 

Max ging in seiner ersten Begegnung gegen den Israeli Gabay bereits nach eineinhalb Minuten mit Waza-ari für Sasae-tsuri-komi-ashi in Führung und konnte den Kampf taktisch clever durch drei Shidos seines Kontrahenten vorzeitig gewinnen. Im zweiten Vorrundenkampf stand er dem Portugiesen Lopes gegenüber, den er nach dessen mißglückten Angriff in einen Mune-gatame nehmen und für zehn Sekunden festhalten konnte. Die so erzielte Waza-ari-Wertung verteidigte er dank klarer Anweisungen seines Coaches Ralf Matusche bis zum Schluss und zog so in das Poolfinale ein. Hier traf er auf den späteren Turniersieger Vincent Limare aus Frankreich, mit dem er sich lange Zeit einen ausgeglichenen Kampf lieferte. Wenige Sekunden vor dem Ende der Begegnung wurde er jedoch durch einen Ko-uchi-maki-komi überrascht und geriet so mit Waza-ari in Rückstand, den er nicht mehr ausgleichen konnte. Damit blieb nur noch der Weg über die Trostrunde. Hier konnte er sich gegen den Franzosen Pierre Dumontier trotz anfänglichen Rückstandes mit zwei Passivitätsverwarnungen am Ende durch Hansokumake seines Gegners wegen dreier Shidos durchsetzen. Im kleinen Finale um Platz 3 ging es zunächst mit Bestrafungen weiter. Sein Finalgegner, der Franzose Sylvain Goulet, kassierte zwei Shidos wegen Passivität und Scheinangriff und musste deshalb alles auf eine Karte setzen, um eine weitere Verwarnung und damit das Hanokumake zu vermeiden. Einen halbherzig angesetzten Schenkelwurf konnte Max für eine Gegendrehtechnik nutzen, die mit Waza-ari bewertet wurde und somit den Gewinn der Bronzemedaille zu Folge hatte. Die Plazierung wird ihn auch in der Weltrangliste einige Plätze nach vorne bringen.

Wir gratulieren Max ganz herzlich zu seinem sportlichen Erfolg in Tallinn!!! Weiter so!!! 

 

 

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