50 Jahre - Judo in Oberfranken          Galerie

 

News

Trainerassistentenlehrgang in Bad Staffelstein

Trainerassistentenlehrgang  in Bad Staffelstein am 27.10.2019

 

Gastgeber Hartmut Pfadenhauer vom TSV Staffelstein konnte immerhin sieben motivierte Jungen und Mädchen vom PSV Coburg und natürlich vom eigenen Verein zum diesjährigen Trainerassistentenlehrgang begrüßen. Das Wetter war typisches Herbstwetter und so war ein Tag auf der Judo-Matte eine willkommene Abwechslung. Lehrbeauftragter Helmut Neugebauer hatte sich auf einige Kernthemen beschränkt, z. B. sinnvolle Spiele auf der Judo-Matte, Fallübungen für Anfänger und Fortgeschrittene, Turnen und Akrobatik sowie sinnvolles Randori. Am Schluss ging es noch um die Planung eines gut strukturierten Trainings für verschiedene Zielgruppen und Faktoren, die die Gestaltung beeinflussen.

Bericht: Helmut Neugebauer

 

 

 

Kinderlehrgang der U10 in Münchberg

Erster Judo-Spiele-Tag für die U 10

 

Der JC Münchberg war Gastgeber für den ersten Judo-Spiele-Tag der U 10 am 20. Oktober. Die Absicht war es, für die Jüngeren einen Lehrgang anzubieten, an dem die oft schon größeren, schwereren und technisch besseren U 12-Judokas nicht so dominieren. Aus verschiedenen Vereinen fanden sich 19 Mädchen und Jungen, die drei Trainingseinheiten tapfer durchhielten, wobei einige durchaus ihre Kraftreserven auspacken mussten. Die Anzahl sorgte aber auch für einen entspannteren Verlauf der Veranstaltung, und natürlich muss man beachten, dass die „Fahrdienste“ (Betreuer, Eltern) eine Woche nach der Bezirksmeisterschaft nicht immer Zeit oder Lust hatten, einen Sonntag zu opfern. Besonderer Dank gilt Yusuf Sat vom Gastgeberverein, der tatkräftig dafür sorgte, dass alles rund lief. Ebenfalls zu Dank verpflichtet waren die Anwesenden dem Catering-Team des JC Münchberg, das für die gewohnt sehr gute Verpflegung verantwortlich war und mit einer interessanten Nudelsoße in kulinarischer Hinsicht Akzente setzte.

Bericht: Helmut Neugebauer

Kinderlehrgang in Hof

42 Kinder und mehrere erwachsene Trainer waren zum Gummibären-Randori nach Hof gekommen. Insgesamt sieben Vereine waren auf der Matte vertreten, wobei der JC Marktredwitz mit elf Aktiven die zahlenmäßig stärkste Truppe stellte, dicht gefolgt vom JC Naisa mit zehn Judokas. Nach einer guten Stunde mit Spielen, etwas Technik und Taktik ging es dann auf die Randoriflächen, die Gastgeberin Hildegard Klust mit ihrem Team genau passend vorbereitet hatte. Wer wollte, konnte außerdem einen echten Wettkampf absolvieren, da die nötige „Infrastruktur“ geschaffen worden war. Als Unparteiischer agierte kein Geringerer als A-Kampfrichter Gert Langrock, der – bevor es richtig losging – auch eine kurze Einführung in die Wettkampfregeln der Altersklassen U10 und U12 gab. Der Rest der Veranstaltung lief dann mehr oder weniger von selbst ab, da nach kurzer Eingewöhnung die Kinder sich ihre Partner selbstständig suchen konnten. Für jedes Randori und jeden Wettkampf gab es einen Stempel, deren Anzahl am Ende auf die Urkunde übertragen wurde. Somit lief alles fast wie von selbst und mancher bekam tatsächlich seine Randorikarte mit 24 Feldern voll. Gut möglich, dass sich etliche Teilnehmer bei der Bezirks-EM demnächst wiedersehen, weil die Veranstaltung Lust auf mehr machte.

Bericht: Helmut Neugebauer

European Open in Tallinn - Max Heyder

Max Heyder erkämpft seine erste World Cup Medaille

Bei den European Open in Tallinn (ehemals World Cup) ging Max Heyder in der Gewichtsklasse bis 60 kg für das deutsche Team an den Start und erkämpfte sich in der Hauptstadt Estlands seine erste Medaille bei einem internationalen Turnier der Männer.

 

Insgesamt 322 Athleten aus 38 Ländern traten im kulturellen Zentrum des Landes in der Kalev Sports Hall an, um sich sportlich auf der Tatami zu messen. Darunter auch einige internationale Top-Athleten, die im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Tokio 2020 Qualifikationspunkte sammelten, so dass ein spannender Wettkampftag zu erwarten war.

 

Max ging in seiner ersten Begegnung gegen den Israeli Gabay bereits nach eineinhalb Minuten mit Waza-ari für Sasae-tsuri-komi-ashi in Führung und konnte den Kampf taktisch clever durch drei Shidos seines Kontrahenten vorzeitig gewinnen. Im zweiten Vorrundenkampf stand er dem Portugiesen Lopes gegenüber, den er nach dessen mißglückten Angriff in einen Mune-gatame nehmen und für zehn Sekunden festhalten konnte. Die so erzielte Waza-ari-Wertung verteidigte er dank klarer Anweisungen seines Coaches Ralf Matusche bis zum Schluss und zog so in das Poolfinale ein. Hier traf er auf den späteren Turniersieger Vincent Limare aus Frankreich, mit dem er sich lange Zeit einen ausgeglichenen Kampf lieferte. Wenige Sekunden vor dem Ende der Begegnung wurde er jedoch durch einen Ko-uchi-maki-komi überrascht und geriet so mit Waza-ari in Rückstand, den er nicht mehr ausgleichen konnte. Damit blieb nur noch der Weg über die Trostrunde. Hier konnte er sich gegen den Franzosen Pierre Dumontier trotz anfänglichen Rückstandes mit zwei Passivitätsverwarnungen am Ende durch Hansokumake seines Gegners wegen dreier Shidos durchsetzen. Im kleinen Finale um Platz 3 ging es zunächst mit Bestrafungen weiter. Sein Finalgegner, der Franzose Sylvain Goulet, kassierte zwei Shidos wegen Passivität und Scheinangriff und musste deshalb alles auf eine Karte setzen, um eine weitere Verwarnung und damit das Hanokumake zu vermeiden. Einen halbherzig angesetzten Schenkelwurf konnte Max für eine Gegendrehtechnik nutzen, die mit Waza-ari bewertet wurde und somit den Gewinn der Bronzemedaille zu Folge hatte. Die Plazierung wird ihn auch in der Weltrangliste einige Plätze nach vorne bringen.

Wir gratulieren Max ganz herzlich zu seinem sportlichen Erfolg in Tallinn!!! Weiter so!!! 

 

 

Kinderlehrgang mit Helmut in Münchberg

Judo-Spieletag und Gummibären-Randori in Münchberg

 

Der erste Kinderlehrgang des Jahres in Münchberg war mit 34 Kindern gut besucht, auch wenn die Zahlen von 2018 nicht erreicht wurden. Die größte Gruppe kam vom JC Marktredwitz mit 9 Aktiven, dicht gefolgt vom JC Naisa mit 8 Judokas. Aber auch aus Münchberg, Hirschaid, Forchheim, Staffelstein, Kronach und Hof waren Jungen und Mädchen auf der Matte. Die etwas geringere Teilnehmerzahl hatte auch Vorteile. Zum einen war der Lärmpegel nicht so rekordverdächtig, zum anderen gab es weniger Warten auf das nächste Randori, weil mehr Platz war. Die Fleißigsten schafften es, die Stempelkarte mit 16 Randoris bzw. Kämpfen oder mehr komplett zu füllen! Wie immer suchte man selbstständig einen Partner, meldete sich zu Randori oder Wettkampf an und dann ging´s los. Für die „echten“ Kämpfe stand mit Andreas Hempfling aus Kronach ein hochqualifizierter Kampfrichter mit A-Lizenz zur Verfügung. Vielleicht wurde so die Neugier geweckt, einmal bei Ranglistenturnieren oder Meisterschaften anzutreten. Bevor die Randori-Runden starteten, gab es eine Stunde lang Spiele zum Kennenlernen und für richtiges Randori. Dabei ging es auch um die Judo-Werte, z. B. Rücksichtnahme oder Mut.

Vorbildlichen Service bot wie immer das Team vom JC Münchberg, das die „Infrastruktur“ perfekt vorbereitet hatte und verhinderte, dass jemand hungrig nach Hause fahren musste.

 

Bericht: Helmut Neugebauer

 

 

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